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Pyramide - Woher stammt das und was ist das?
„Pyramide“ ist ein ganzheitliches pädagogisches Bildungskonzept, das seine Ursprünge in den Niederlanden hat: Durch das PYRAMIDE-Konzept werden alle Aspekte der frühkindlichen Entwicklung gefördert - sprachliche, kognitive, motorische und musikalische Entwicklungsbereiche als auch die Persönlichkeitsentwicklung. Die Kinder können sich in einer gut vorbereiteten und strukturierten Umgebung optimal entwickeln und werden entsprechend ihres Entwicklungsstands auf allen Entwicklungsgebieten gefördert. Durch spannende Spiele, selbstständiges Lernen, interessante Projekte und gezielte Aktivitäten erkunden und entdecken die Kinder die Welt.

Pyramide arbeitet in Modulen
In die Praxis umgesetzt sieht PYRAMIDE wie folgt aus:
Es gibt 12 verschiedene Themen, die von den Kindern und pädagogischen Fachkräften im Laufe eines Jahres in Form von Modulen umgesetzt werden. Die Themen sind beispielsweise „Willkommen im Kindergarten“, „"Wer bin ich“, „Wachsen und Blühen“ oder „Auf der Straße“. Diese Themen bestimmen den Jahreskreis und wiederholen sich so von Jahr zu Jahr. Durch die jährliche Wiederholung des Themas kann an bereits vorhandenes Wissen angeknüpft werden.

Gemeinsam mit den pädagogischen Frachkräften erkunden die Kinder das Modulthema.
Dies erfolgt in 4 Schritten:
Orientieren: Zuerst wird ganz nahe an der Erfahrungswelt der Kinder angeknüpft und das Projektthema an die Kinder auf vielfältige Weise herangeführt.
Demonstrieren: Es werden Erläuterungen zu Tätigkeiten gegeben, die den Kindern Möglichkeiten geben, mit allen Sinnen das Projektthema zu erfassen: Experimentieren, Betrachten, Erfahren, Bearbeiten usw.
Erweitern: Nachdem die Kinder sich ausgiebig mit dem Thema auseinandergesetzt haben, werden Anregungen gegeben, wie man - anknüpfend an das bereits Gelernte - die Erfahrungswelt des Kindes erweitert.
Vertiefen: Das zuvor Gelernte wird weiter abstrahiert und vertieft. Die Kinder lernen, Bezüge zu nicht Vorhandenem herzustellen. Sie nehmen Abstand vom Hier und Jetzt.

Eltern
Teil des Pyramide-Konzeptes ist die kontinuierliche Einbindung der Eltern in das Kitaleben. Hier ein paar Beispiele: Ganz oben stehen die Weitergabe von Informationen über die Entwicklung des Kindes an die Eltern und über Organisatorisches. Ebenso ermöglicht die Elternzeitung das Weiterarbeiten an dem Modulthema zu Hause. Gern können die Eltern am Kita-Alltag teilnehmen. Dies verringert die Berührungsängste und so erhalten die Eltern einen Einblick in die Arbeit unseres Kindergartens und können gleichzeitig unterstützen. Dies kann zusätzlich das Interesse der Eltern am Tun ihrer Kinder wecken. Das Mitwirken der Eltern benötigt klare Absprachen und Regeln: feste Zeiten, in denen die Eltern in der Kita mitmachen können, aber auch Zeiten in denen dies nicht der Fall ist.